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    <title>kauf mich, baby!</title>
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    <dc:publisher>Riffels</dc:publisher>
    <dc:creator>Riffels</dc:creator>
    <dc:date>2006-10-20T18:45:25Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2655439/">
    <title>&lt;i&gt;&lt;b&gt;Umbaubarbeiten!&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;</title>
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    <description>&lt;img width=&quot;171&quot; height=&quot;171&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Joshuablog/images/dd695.gif&quot; alt=&quot;dd695&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Neueröffnung in Kürze!&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorry Leute, aber die Grafen Zahl &amp;Co haben beschlossen, mich den Sonntag über noch einmal einzuspannen. Ich fürchte, dieses Blog wird darunter noch ein wenig zu leiden haben. Die Inventur ist ein wenig aus dem Ruder geraten. Interessant ist es auf jedenfall zu beobachten, wer die Ruhe behält und wer sich vollkommen gehen lässt, nachts um zwölf. Alles für den Fantastika. Ich helfe Morgen meinem lieben Freund J, der die schwere Bürde des Verantwortlichen für eine recht große Zubehör-Abteilung zu tragen hat. Übrigens: Wenn man ca. zwei Stunden Glühbirnen zählt, (es sind natürlich auch massenhaft Birnen angeschlossen und sorgen für eine angenehm qäulende Temperatur) bildet sich auf der Haut eine dünne aber doch sehr rutschige Schweißschicht, so dass man Angst haben muß, aus versehen aus seinen Kleidern zu rutschen und sich den Kollegen nackt zu präsentieren. Naja, &lt;b&gt;mir&lt;/b&gt; ist es ja nicht passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe natürlich, mein Fantastika-Blog als bald wie möglich zu präsentieren, so, wie ich es mir vorgestellt habe. &lt;br /&gt;
Aber es gilt noch ein wenig an der Idee herum zu pfeilen. Ich bitte noch einmal um Verständnis.&lt;br /&gt;
Einen schönen Sonntag wünsche ich. Ich jedenfalls werde ihn im Fantastika verbringen, vermutlich auf knien, um irgendwelche Kabel unter den Regalen heraus zu fummeln...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Josh, am 17.09.06 um 01:41 Uhr&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;260&quot; height=&quot;200&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Joshuablog/images/graf_zahl.jpg&quot; alt=&quot;graf_zahl&quot; /&gt;&lt;strike&gt;Heute ist Inventur, im Fantastika. Und morgen abend, wie ich glaube, werden die neuen, mühsam ausgearbeiteten Kategorien samt Texten auf diesem Blog erscheinen. Einen schönen Samstag wünsche ich...&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Josh, am 16.09.06&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere ziehen immer, das wissen auch Letterman &amp; Co. &lt;br /&gt;
Um die Wartezeit also noch etwas zu verkürzen ein erstaunlicher Papagei und ein paar erstaunte, ausgelagerte Sitcom-Stars...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/IEfqQ1O0tpU&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-11T19:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2625568/">
    <title>Weezer - Maladroit</title>
    <link>http://joshuablog.twoday.net/stories/2625568/</link>
    <description>Die &lt;a href=&quot;http://www.kermitage.com/html/characterindex/tms/index.html&quot;&gt;Muppets&lt;/a&gt; sind taktlose Chaoten, die in diesem Video genauso Auftreten, wie man sie am liebsten sieht: In ihrem Theater, wie sie eine aus den Fugen geratene Show präsentieren. &lt;a href=&quot;http://www.weezer.com/default.asp&quot;&gt;Weezers&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Maladroit&lt;/i&gt; kommt immer wieder zu mir zurück, weil´s einfach meine Musik ist. Das Album fängt krachend an und entlässt einen völlig entspannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist Keep Fishin`&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/Ht4h9XA1zus&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-05T01:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2614030/">
    <title>Du musst es nur zulassen!</title>
    <link>http://joshuablog.twoday.net/stories/2614030/</link>
    <description>Ich schreibe dies, in einem alkoholisierten Zustand. Ich komme gerade von einer NaviGAYtion und erfreue mich immer noch bester Gesundheit. Die ziemlich hübsche Barkeeperin war leider nicht für mich zugänglich, dafür wurde ich von dem netten jungen Herrn mit der weißen Kappe abgechecked. Auf der Tanzfläche allerdings hatte er sich dann doch einem anderen zugewandt. Ich hingegen hatte schwere Probleme mit einer Dame, die mir den ganzen Abend über erklärte, ich müsse mehr lachen. Was zur Folge hatte, das ich mich auf der Tanzfläche dämlich grinsend wie ein obszöner Elefant bewegte. Sie war nicht sehr angetan, glaube ich. Außerdem war ich bar jeder Kommunikationsfähigkeit, bei der lauten Musik. Das kam auch nicht besonders an. Naja. Ich sach mir dann immer: Die müffelt bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam sie... die Pissblockade. Da stehe ich nun in einer Reihe neben lauter schick aufgesteylten Supercuties und versuche dem Harndrang nachzukommen, doch es geschieht nichts. &quot;Druff jeschissen&quot;, sagte auch einst Sido, als er nicht konnte und so packte ich wieder ein und ging. Aus der Toilette, aus dem ganzen Laden bis um die Ecke, wo ich ein nettes, kleines, asexuelles Gebüsch fand, an das ich keinerlei Erwartungen stellte. Lief Prima. Dann ging ich zurück und versuchte weiter vergeblich zu lächeln. Irgendwann tanzte ich dann mit einem Typen, der anderthalb Köpfe größer war als ich und mir zuflüsterte: Du musst es nur zulassen!&lt;br /&gt;
Und zum ersten mal bin ich froh, nach so einem Abend auf meinem Hintern zu sitzen und zu schreiben, anstatt andere Dinge zu tun. Guten Abend!</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-02T01:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2612081/">
    <title>Fantastika</title>
    <link>http://joshuablog.twoday.net/stories/2612081/</link>
    <description>Der erste Schritt hinein in den neuen Laden zeigt sofort, hier ist was tolles. Der Umbau ist vorbei, der ein oder andere Kollege hat es nicht geschafft... aber nachdem die Leichen aus dem Weg geräumt wurden, kann man sich nun wieder mehr oder weniger erfolgreich der blassierten Kundschaft widmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Party zur Bestätigung durch unseren Chef, das wir unsere Arbeit ganz toll gemacht haben, ging gestern, wie schon vorhergeahnt um 0:00 Uhr zu Ende. Einige meiner Kollegen haben sich so schnell abgeschossen, dass sie sich an alles was nach 21:00 Uhr geschah, kaum noch erinnern dürften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Hifi-Studio sieht aber wirklich mal sehr gut aus. Trotz der Säule. Aber es ist eine Bretterbude, die Grundsätzlich schlechte Luft haben wird und mit der Akkustik von außen zu kämpfen hat. &lt;br /&gt;
Im Grunde halb so wild. Die Leute, die bei uns kaufen, können sowieso besser gucken als hören. Und zusammenklappen wegen der schlechten Luft dürfen sie jetzt auch, wir haben da eine recht bequeme Couch bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist unsere geliebte Abteilung für Tonträger dermaßen beschissen zusammengeschrumpft worden, dass sich gewisse Stammkunden unseres in dieser Stadt sehr bekannten Abteilungsleiters, mein lieber Kollege G bereits von ihm verabschiedet haben. Das Sortiment mußte nach strikter Order von ganz Oben stark zusammengeschrumpft werden. &lt;br /&gt;
Entdeckungsreisen nach neuer alter Musik sind damit abgesagt. Es ist wie Top of the Pops ohne dumm grinsende Moderatoren. Bin gespannt, wie lange Kollege G das noch mitmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo soll ich denn demnächst noch CD´s kaufen? Hier gibt es gerade mal einen unabhängigen CD-Laden in der Stadt. Und dem sagt man diverse Verbrechen nach. Ich bin verloren. Eins weiß ich: Ich werde mich an die Säule in meiner Bretterbude ketten, sollte Kollege G sich aus obengenannten Gründen vom Fantastika verabschieden. Es sei denn, er nimmt mich mit.</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-01T13:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2606371/">
    <title>Zombieparty</title>
    <link>http://joshuablog.twoday.net/stories/2606371/</link>
    <description>Heute ist Party bei uns. Da heisst es: Sei dabei... oder sei... ein Faules Ei. Ich bin dabei! Obwohl ich in der heissen Phase des Superumbaus vom Superfantastika gefehlt habe. Es wird vermutlich ein recht kurzer Abend, denn nachdem meine lieben Kollegen offensichtlich letzte Nacht bis ca. 2 Uhr gearbeitet haben und im Moment fleissig die tollen neuen Sachen an den Mann bringen, die wir heute hübsch beworben haben, kann ich mich heute Abend darauf einstellen, diverse Augenringe zu zählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untypisch ist für mich, das ich nun zum dritten Male während meiner freien drei Wochen zu meinem Arbeitgeber schländere. Aber er gibt ja einen aus und irgendjemanden müssen sie die Umbaugeschichten der letzten eineinhalb Wochen ja erzählen. Außerdem bin ich sehr gespannt, was aus meiner Bretterbude, alias unser schönes neues Hifi-Studio geworden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin werde ich mir die Zeit vertreiben, mit zwei Büchern von &lt;a href=&quot;http://www.davasobel.com/&quot;&gt;Dava Sobel&lt;/a&gt;, die ich kürzlich erstanden habe und &lt;a href=&quot;http://www.gitarrenlinks.de/&quot;&gt;dieser hübschen Internetseite von Ernesto&lt;/a&gt;, die jeder, der Gitarre spielt unbedingt kennen sollte. Ich kenne sie erst seid gestern. Schande über mich...</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-31T12:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2604122/">
    <title>Geständnisse</title>
    <link>http://joshuablog.twoday.net/stories/2604122/</link>
    <description>Viele Menschen, so laß ich kürzlich, entblößen ihre Seele im Internet. Da mache ich mit. Hier sind zehn Dinge, die ich so vor keinem lebenden Menschen zugeben würde. 

&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Ich bin vollkommen disziplinlos&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich habe nur einen mittelgroßen Penis&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich bin zu schüchtern&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich bin zu anspruchslos&lt;/li&gt;   
&lt;li&gt;Manchmal mag ich keine großen Brüste&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich find´ meinen Hintern super&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Mein Wellensittich, der vor einem Jahr gestorben ist, fehlt mir&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich kenne den Text vom Meat Loaf Album &quot;Bat Out Of Hell&quot; von 1977 komplett auswendig und ich weiß nichtmal warum&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Beim einzigen Telefonsex den ich jemals hatte, habe ich aus versehen die Wählscheibe besudelt&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich schieße Popel durchs Zimmer, wenn ich alleine bin&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

Ok, den echten Seelenstrip spare ich mir noch auf.</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-31T00:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2571609/">
    <title>Es geht doch nicht voran</title>
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    <description>Stellen sie sich vor, sie gehen einkaufen. Sie stolpern durch den Laden und treffen zwischen bohren, hämmern und laut sächselnden Handwerkern auf die genervten Verkäufer. Sie können aus dem Laden verschwinden, aber ich nicht. Naja, ich schon, fällt doch mein Urlaub genau da hinein, was der Planungsmeister &quot;die heiße Phase&quot; nennt. Mir wurscht. Mir war schon heiss genug, in den letzten Wochen. Außerdem habe ich zwei Kilo abgenommen, was mich freut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Chef, offensichtlich ein naher Verwandter von Dagobert Duck, lässt sich ausnahmsweise mal nicht lumpen und schmeißt sogar eine Party zur Neueröffnung. Na Gott sei danke eine weitere Möglichkeit, mich mal wieder ordentlich bei ihm einzuschleimen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen werde ich geschult. Die Produkte der Firma Bose werden mir nahe gebracht und tatsächlich: Mich interessiert der Trödel so sehr, dass ich meinen Urlaub für kurze Zeit unterbreche, und mir anhöre, was ich da verkaufen muß. Ich könnte auch drauf verzichten. Aber dann müsste ich selber sehen, wie ich das Zeug an den Mann bringe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was den Umbau angeht: Es wurden schon wieder Drohungen ausgesprochen, wir müssen 24 Stunden durcharbeiten. Es geht wohl doch nicht so voran, wie man sich das vorgestellt hat. Aber wer kann das noch überblicken, in dem haufen Chaos, der sich in alle Ecken des Hauses bereits eingelebt hat. 24 Stunden durcharbeiten ist natürlich eine hübsche Metapher eines hilflosen Mannes, der von tragfähigen Argumenten noch nie was gehört hat und lieber zur Holzhammermethode greift. Was natürlich blödsinn ist, aber so geht das eben bei uns und zwar deshalb, weil immer wieder die gleichen Idioten auf die gleichen idiotischen Drohungen hereinfallen und wie aufgescheuchte Hühner panisch durch den Laden rennen. &lt;br /&gt;
Von den netten Außendienstlern bekommen wir zu hören, dass sie in noch keinem Haus so einen chaotischen Umbau erlebt haben wie bei uns. Was zu erwarten war. Wir kennen uns doch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tröstet mich, dass ich während der Neueröffnung nicht im Haus bin. Das Unterstreicht nochmal die Wichtigkeit meiner Person in diesem Unternehmen, macht aber nichts. Ich bin froh, das ich für dieses Chaos nicht auch noch eine Teilverantwortung übernehmen muß.</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-24T00:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2548003/">
    <title>Bose-Popanz</title>
    <link>http://joshuablog.twoday.net/stories/2548003/</link>
    <description>Die Arroganz hat Einzug gehalten, im Fantastika. Ursprünglich umher getragen in den Köpfen leitender Angestellter, versteckt vor Autoriäten und gefeiert vor Azubis und ähnliches Pack, bekommt sie nun eine eigene Lobby in Form von Bose. Hier werden sie sich alle treffen, die Penisneider-und innen, die Warmduscher, die Perlen des Proletariats und die Gehörlosen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bose gehört die Arroganz zum Alltag. Selbst die 3 Bose-Mitarbeiter, die einen halben Tag brauchten, um ca. 8 qm Laminat zu verlegen (in Form eines Rechtecks) trugen ihre Nasen höher, als Kaiserin Ping von Pong. Und sie sind natürlich absolut überzeugt von ihrem Produkt. Sie lieben es. Sie reden mit ihm. Sie streicheln es. Einer hat, glaube ich, sogar mal kurz dran geleckt. Es ist halt Bose. Man kann nicht wiederstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein tolles Produkt. Es sieht soweit ganz gut aus, es ist gut verarbeitet und es hat haufenweise Spielereien, die man vermutlich gar nicht alle braucht. Die Frau freut sich, dass sie nichts von der Anlage sieht, der Herr freut sich, dass er was tolles zum spielen hat, wir lachen alle ganz freundlich und gehen beschwingt in den Feierabend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stelle ich mir die Arbeit mit Bose vor. Es wird ja dauernd nachgefragt. Alle wollen es. Alle sind sie süchtig nach Bose-Sound. &lt;br /&gt;
Diese schöne Bose-Ecke steht genau neben dem Hifi-Studio, welches übrigens zum Wochenende dann doch nicht fertig wurde, und ich sage vorraus, sie wird sich großer Beliebtheit erfreuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich diesen Bullshit verkaufen zu dürfen, denn ein Produkt was unbedingt alle haben wollen soll mir doch recht sein. Nur mit meiner ganz persönlichen Arroganz gegenüber Bose muss ich noch was machen. Ich versuche sie abzustellen. Zumindest beruflich.</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-18T19:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2537994/">
    <title>Subwoofer-Tod</title>
    <link>http://joshuablog.twoday.net/stories/2537994/</link>
    <description>Es geht vorran im Irrenhaus. Mein neues Hifi-Studio nimmt immer ominösere Formen an, vielleicht sehe ich auch nicht mehr ganz klar, nach dem wir die Lautsprecher mittlerweile zum achten Male herein und wieder heraus transportieren durften. Ein Wutanfall eines gewissen J. B. B. wurde mit Schrecken zur Kenntniss genommen, aber nicht weiter verfolgt. Vielleicht haben sie Angst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größtes Problem in unserer Hifi-Bretterbude: Die Subwoofer-Wand. Subwoofer sind Lautsprecher, die nur für den Bass zuständig sind. Im allgemeinen benutzt man sie, um seine Frau zu befriedigen. Wenn die Dame des Hauses ins Hifi-Geschehen eingreift, endet man meistens mit  Klitzekleinen Lautsprechern, die man ganz süß hinterm Vorhang oder in der Schrankwand verstecken kann. Und weil die ungefähr so klingen, als würde man in eine Dose flüstern, gibts meistens noch einen Subwoofer dabei, der dann auch dringend versteckt werden muß, bzw. in die Optik des Wohnzimmers eingebaut wird (z. B. kann man eine Zimmerpflanze darauf stellen). &lt;br /&gt;
(Subwoofer sind natürlich auch für richtige Hifi-Freaks interessant, allerdings nur in einer Größe, in der der gehörnte Ehemann sein rosa Hemd in den Koffer packen und gehen dürfte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun haben wir bei uns mehrere von diesen Bass-Monstern, schön schick nebeneinander, angeschlossen an eine Umschaltanlage, die der Dynamik der vorgeführten Musik jegliche Lebensfreude entzieht und stellen fest: Es funzt nicht (funzt: neues Deutsch, für wo ich auch schon zu alt bin). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund warum es nicht funktioniert: Es kommt sehr leicht Schmutz auf eine der empfindlichen Schaltplatinen, die daraufhin machen was sie wollen. &lt;br /&gt;
Lösung: Platine abschirmen mittels eines Plexiglases, wie es auf der anderen Seite des Hifi-Studios gemacht wurde. &lt;br /&gt;
Grund, warum diese Lösung nicht gewählt wurde: Die Platine sitzt an einer Stelle, an der es einfach zu eng ist, eine Plexiglasscheibe um sie herum zu Bauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe drei Möglichkeiten mit dem Problem umzugehen:
&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Ich überzeuge jeden Kunden davon, dass ein echter Lautsprecher viel besser ist. &lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich verkaufe alle Subwoofer zu Spottpreisen und bestelle keine mehr nach&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich ignoriere das Problem, und flüchte mich in einen mehrwöchigen Urlaub, währenddessen das Problem hoffentlich von einem Kollegen gelöst wird.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

Einer dieser Möglichkeiten werde ich definitiv wählen. Morgen werde ich dem Projektleiter unserer Umbauaktion von dem Problem erzählen und er wird vermutlich weinen, da genau dieses winzig kleine Problem schon zweimal behoben wurde. &lt;i&gt;Bis Ende der Woche steht das Hifi-Studio.&lt;/i&gt; Ich glaub´s auch.</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-16T18:53:00Z</dc:date>
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    <title>...</title>
    <link>http://joshuablog.twoday.net/stories/2533444/</link>
    <description>Die Blogfrequenz ist sehr niedrig in diesen Tagen und ich mache mir vor, das liegt einfach daran, dass ich neben dem großen Fantastika-Umbau kaum noch Energie aufbringe, irgendetwas zumutbares für meine Leser aufzuschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hätte beinahe das Gefühl, da kommt nicht mehr viel rüber, wenn ich nicht dauernd dabei wäre, nebenbei noch ein paar Geschichten zu kredänzen. Sobald sie vorzeigbar sind werden sie hier zu lesen sein, sofern sich denn noch jemand hier her verirrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für´s erste war´s das, und spätestens nächste Woche wird wieder regelmäßiger geschrieben.</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-15T20:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2516484/">
    <title>Verwirrung</title>
    <link>http://joshuablog.twoday.net/stories/2516484/</link>
    <description>Aufgrund unserer höchst chaotischen und auch längeren Umbauaktion, die mich mehr schlaucht als ich es für möglich gehalten habe, haben sich einige Aussagen unserer Kunden angehäuft, die ich nun als gesammeltes Werk präsentieren möchte. Hier sind die zehn schönsten Kommentare, wie unseren Kunden der Umbau in unserem Fantastika bis jetzt gefallen hat: 

&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Ach, das find ich aber blöd, dass sie ausgerechnet umbauen, wenn ich hier einkaufen will&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Mit der Säule in eurem Hifi-Studio betretet ihr aber akkustisches Neuland&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Machen sie die Bude hier dicht?&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Jetzt wo sie zumachen, können sie mir doch sicher noch ´n bißchen was am Preis machen&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Das ist Kundenverwirrung!&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Da kann man auch mal ´n Zettel schreiben wo alles ist!&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Was soll´n das hier?&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Wie, jetzt muß ich auch noch Treppen steigen? (Aufzug ist natürlich vorhanden)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich kletter doch für ´ne CD nicht die Treppe ´rauf! (CD´s waren immer schon oben)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Glauben sie ernsthaft dass wir dann mehr kaufen?&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

Mein Lieblingswort ist &quot;Kundenverwirrung&quot;. Man sollte doch meinen, wer was verkaufen will versucht seine Kunden möglichst wenig zu verwirren. Offensichtlich ist das Gegenteil der Fall, sonst hätten &lt;a href=&quot;http://www.personenmarken.de/d_texte/mk_rudolph_schweizer_kundenverwirrung_3_2005.pdf&quot;&gt;diese Herren&lt;/a&gt; ja ihr Buch über den mündigen Kunden nicht schreiben können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall Fantastika wurde der Umbau allerdings dazu in die Wege geleitet, die Kundenverwirrung einzudämmen, da wir jahrelang Fernseher und Hifi-Geräte auf getrenten ebenen hatten. Da aber im Zuge des multimedialen Wahnsinns alles zusammen wächst, war eine Fusion dieser Abteilungen auf lange Sicht unvermeidbar. Mit dem Ergebnis das die CD´s jetzt neben den Waschmaschinen stehen, aber was solls. Diese beiden Produkte soll der mündige Kunde ja noch auseinanderhalten können.</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-11T20:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2511837/">
    <title>Umschwenken</title>
    <link>http://joshuablog.twoday.net/stories/2511837/</link>
    <description>Wer derzeit den Fantastika betritt befindet sich im Krisengebiet. Und in einer Krise muß man auch schnell mal eine Entscheidung treffen, die vielleicht gar nicht abzusehen war. Da gibt es zum Beispiel den Paul.&lt;br /&gt;
Der Paul rückte an, um sich einen MP3-Player zu besorgen. Sein Ziel war es, so wenig wie möglich auszugeben. Logische Schlussfolgerung: Paul klaut sich einen. Also los, Paulchen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst der Eingangsbereich. Kaum wiederzuerkennen. &lt;i&gt;Die Kassen sehen komisch aus&lt;/i&gt;, denkt Paul. Früher mußte man durch ein kleines Labyrinth um an eine der Kassen zu kommen. Das ist jetzt vorbei, dafür sind weniger Kassen da. Aber da wollte Paul ja ohnehin nicht vorbeischauen. Paul wollte einen MP3-Player. &lt;br /&gt;
Ein paar Schritte geradeaus kommt er sich vor wie an einem kleinen Flughafen. Links sind nun mehrere Terminals angebracht, früher stand hier einfach nur ein langes Regal mit Zubehör. Jetzt werden hier die ganzen Handy-Abzockerverträge abgeschlossen. Und Schutzbriefe. Und Garantieverlängerungen. Undundund. &lt;i&gt;Wer ist hier eigentlich der Verbrecher? &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seiner Rechten befindet sich ein nicht mehr zu identifizierende Abteilung, die aussieht, als sei sie gerade einmal komplett herausgenommen, geschüttelt und wieder eingesetzt worden. Sämtliche Regale stehen nicht mehr quer sondern längs. So hat Paul das Gefühl, er gleitet nur so durch die Gänge. Früher, als alles noch quer stand, da hatte er immer so ein drückendes Gefühl auf der Brust, wenn er den Laden betrat. Aber jetzt fühlt er sich eingeladen. Schön. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor ihm liegt die Fernsehabteilung. Hübsch sieht sie aus. Paul schaut sich einen großen Plasma-Fernseher an und vergleicht ihn mit einem LCD. Was für ein riesen Unterschied, denkt sich Paul und hört zufällig ein Gespräch mit, das von den wichtigen Anzugträgern geführt wird, die gleich neben ihm stehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;- Nein, das geht so nicht. Die Fernseher müssen alle die gleiche Höhe haben. Die sollen alle mit der Oberkante gleich abschliessen. &lt;br /&gt;
- Aber die Fernseher sind nunmal verschieden groß.&lt;br /&gt;
- Bestellen sie einfach genügend Racks, die gleich groß sind. &lt;br /&gt;
- Aber wenn die Fernseher eine unterschiedliche Höhe haben, nützen gleichgroße Racks auch nichts. &lt;br /&gt;
- Dann besorgen sie eben Racks, die etwas höher sind. &lt;br /&gt;
- Soll ich für jeden Fernseher ein neues Rack bestellen?&lt;br /&gt;
- Da ist doch meistens ein Rack dabei. &lt;br /&gt;
- Aber die sind doch alle unterschiedlich hoch. &lt;br /&gt;
- Die sollen aber mit der Oberkante alle auf gleicher Höhe abschliessen. &lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gut, das ich damit nichts zu tun habe&lt;/i&gt;, denkt Paul und geht weiter. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ah, hier sind jetzt die Hifi-Geräte.&lt;/i&gt; Paul sieht eine lange Reihe von DVD-Recordern und ganz am Ende einen Bretterverschlag die offensichtlich Hifi-Geräte und Boxen beherbergt. In dem Bretterverschlag steht eine riesige Säule die ein Paar Lautsprecher verdeckt und daneben sitzt ein einsamer Verkäufer und weint. Als Paul näher kommt, erkennt er am Hemdkragen des Verkäufers einen kleinen Button auf dem steht: Shit Happens. Der Verkäufer trägt kein Namenschild und wiegt sich im Schneidersitz hin und her. Paul geht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seiner Linken erkennt Paul seine geliebten MP3-Player. Er bahnt sich seinen Weg an den umherliegenden Brettern, Metallteilen, Paletten, Kabelhaufen und Kartons vorbei und trifft auf halbe Strecke eine verärgerte junge Dame, die ihn direkt anspricht: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Finden sie das nicht auch schrecklich hier? Da will man mal in Ruhe einkaufen und dann sowas. Ich verstehe das nicht. Jetzt muß ich für einen Toaster oder ein paar Staubsaugerbeutel extra nach oben gehen. Sowas bescheuertes. Und dieser Krach erst. In so einen Drecksladen gehe ich sicherlich nicht nochmal. Und die Verkäufer hier sind auch irgendwie komisch. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul nickt kurz, winkt aber gleichzeitig ab und mogelt sich an ihr vorbei. Entsetzt darüber einfach stehen gelassen worden zu sein dreht die Dame sich um fängt an, den Ausgang zu suchen, den sie nach ca. 20 Minuten auch finden und sehr verärgert benutzen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul hat anderes im Vizir: &lt;br /&gt;
Da sind sie. Massenweise MP3-Player liegen da hübsch nebeneinander. &lt;i&gt;Ist ja nicht verschwer&lt;/i&gt;, denkt sich Paul. &lt;i&gt;Wenn dieser dicke Verkäufer gerade nicht hinschaut stecke ich mir einen ein. &lt;/i&gt; Paul sucht sich ein Gerät aus. Auf der gegenüberliegenden Seite streiten sich zwei Mitarbeiter dieses Hauses darüber, ob man nun zwei oder drei Zentimeter mehr Platz lassen soll, zwischen den Regalböden. &lt;i&gt;Die sind auf jedenfall erstmal beschäftigt&lt;/i&gt;. Paul wartet noch einen Moment. Er braucht noch einen Schritt zu tun um das geschwünschte Gerät greifen zu können. Der Dicke Verkäufer geht zu einem anderen und lässt sich von ihm irgendwas geben. Guter Moment, denkt sich Paul, schreitet zu Tat. Einen Schritt vor, leicht nach vorne bücken, die Hand blitzschnell ausgestreckt piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeesps!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul knallt vor Schreck mit der Stirn auf die Kante des Regals, fängt sich aber schnell wieder und drückt sein Kreuz in mit einer Kraft und einer Geschwindigkeit durch, bei der andere Kreuze brechen würden, und steht nun starr wie eine Laterne vor dem Audio-Kleinod. Der Schmerz an seinem Kopf bleibt beinahe unbemerkt, drückt dieses fürchterliche Geräusch doch so sehr auf sein Trommelfell, das es beinahe zu platzen droht. Nicht einmal berührt, hatte er das Ding. Und als hätten die millimeterlangen Schallwellen kleine Spitzhacken dabei, arbeiten sie sich durch den Gehörgang in sein verbrecherisches Gehirn. Ein so widerliches Geräusch in so einer Lautstärke hatte er nicht erwartet. Er dachte sich, er würde einen MP3-Spieler in Händen halten, stattdessen hält er sich den Kopf aus Angst, das er platzten könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich taucht der Dicke neben ihm auf und drückt auf einen Knopf auf dem Teil, was ihm sein Kollege gerade zugesteckt hatte. Paul rutscht das Herz in die Hose. Aber eigentlich hat er ja noch nichts verbrochen. Der Alarm geht aus und er Dicke lacht ihn an. &lt;i&gt;Jaja, das passiert öfter&lt;/i&gt;, sagt er. &lt;i&gt;Nichts bei denken, die Anlage ist noch neu.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
Ganz bestimmt nicht&lt;/i&gt;, mumelt Paul schwer eingeschüchtert. Der Verkäufer fummelt ein wenig an einem grauen Kasten herum und sagt dann recht schnell: &lt;i&gt;So, jetzt ist alles wieder gut, höhö.&lt;/i&gt; Dann dreht er sich um und geht. Paul bleibt mit Kopfschmerzen und leicht erhöhtem Blutdruck zurück und hört die beiden Verkäufer weiter über die Regalhöhe streiten. Dann schnappt er sich einen Player und macht sich schnell vom Acker. Kurz vor der Kasse hört er wieder dieses laute Piepsen, bleibt stehen und fast sich nocheinmal an den Kopf. Weiter vorn an der Decke erkennt er eine Kamera. Und am Eingang steht ein Typ, der ein Ladendetektiv sein könnte. Er schlägt den Weg nach rechts zur Kasse ein, sagt artig seine Postleitzahl und bezahlt. Als er an dem Typ vorbei geht spricht der ihn an: &lt;i&gt;Haste mal´n paar Cent für mich?&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt sitzt er da, der Paul und sein Kopf dröhnt noch immer. &lt;i&gt;Klauen ist ganz schön schwierig. &lt;/i&gt; Der neue Player liegt noch originalverpackt vor ihm auf dem Tisch und seinen letzten Cent gab er freigibig fort. Morgen wird er das Gerät umtauschen müssen, denn eigentlich kann er ihn sich ja gar nicht leisten. Bis dahin hat vielleicht auch das Klingeln in seinen Ohren aufgehört.</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-10T21:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2490735/">
    <title>Frank Zappa</title>
    <link>http://joshuablog.twoday.net/stories/2490735/</link>
    <description>Heutzutage, wo alle nach Unterhaltung schmachten und sie auch aus jeder Pore dieses schwitzenden Planeten bekommen (abgesehen von den Ländern die wir wegen ihrer Armut kurz bedauern, zwischen zwei Parties), scheint man nicht mehr viel anständiges unternehmen zu können. Außer vielleicht &lt;a href=&quot;http://www.zappa.com/&quot;&gt;Frank Zappa&lt;/a&gt; hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus Apostrophe`: &lt;i&gt;Cosmik Debris&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/hgujWm0TrJA&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ottosell.de/zappa/index.html&quot;&gt;Frank&lt;/a&gt; zeigt mir immer was neues. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus Hot Rats: &lt;i&gt;Willie The Pimp&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/4zoKsmmSjpY&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendjemand sagte mir mal, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Zappa&quot;&gt;Frank Zappa&lt;/a&gt; war gut, aber er habe auch eine Menge Scheiße gemacht. &lt;br /&gt;
Ich dachte nur, wie gut dass es Leute gibt, die die Scheiße von den guten Sachen unterscheiden können. Ich bin offensichtlich keiner von ihnen.</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-06T16:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2490056/">
    <title>Schadenfreude</title>
    <link>http://joshuablog.twoday.net/stories/2490056/</link>
    <description>Wir sind nicht schuld am Tod seiner Brille. Das hat er sich selber zu zuschreiben. So betrat der Mann unserer altes Surroundstudio um einfach nur umherzuwandern und zu schauen. Die Arme auf dem Rücken verschränkt lief er auf und ab und auf usw. Mein Kunde entschied sich, die von mir in den Himmel gelobten Lautsprecher doch einmal anzuhören, wofür ich natürlich ein wenig Musik nach seinem Geschmack besorgte, eine passende Anlage auswählte und zu guter letzt, die riesigen Glastüren schloß, um dem Lärm den Zutritt zu verweigern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind wirklich sehr große Glastüren, nicht besonders gut geputzt, aber durch die etwas sperrliche Beleuchtung fällt das vom richtigen Blickwinkel kaum auf. Diese Türen haben allerdings nicht nur einfache Griffe, sie verfügen über ziemlich große, also angemessene Metallstreben (kann man schon fast sagen), die mit einer Länge von ungefähr 1,5 Metern recht auffällig als Türgriffe vertikal angberacht sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hören also in die Lautsprecher rein und wie so oft zeigt sich mein Kunde beeindruckt und die Erregung, die ich nun in Kauflust umzuwandeln versuche steht im ins Gesicht geschrieben. Plötzlich knallt es hinter uns als würden wir beschossen. Da steht der Spaziergänger, hält mit der einen Hand seine Brille, mit der anderen seine Stirn und verflucht mich aufs Bitterste. &lt;i&gt;Die is´ hin&lt;/i&gt;, sagt er böse.&lt;br /&gt;
Wie käme ich bloß dazu, die Tür zu zumachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann ihm gerade gar nicht sagen, wie leid mir das jetzt tut, während sich meine Zähne langsam in meine Zunge graben, auf das mein professionelles lächeln nicht plötzlich zu einem lauten gelächter würde. Der gute Mann ist verständlicherweise angepisst, mein Kunde läst sich nichts anmerken und ich eile zu dem Geschädigten, um ihm eine der Türen aufzuhalten. Dabei denke ich: Wenn ich trotz Brille nicht erkennen kann, dass die Türen geschlossen sind, dann wundere ich mich doch wenigstens über die dunklen, fetten Metallstangen, die da einfach so frei in der Luft rumschweben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst dachte ich, der will uns verklagen, aber er beruhigte sich schnell, ich machte mit meinem Kunden das Geschäft nebst dummen Scherzen, gefolgt von dem typisch deutschen &quot;da sind wir mal froh, das da nichts schlimmeres passiert ist&quot; und ein paar Tage später besorgten wir uns wunderschöne schwarze Vogelaufkleber für die Riesentüren, sodass unserer Schuld beim nächsten Unfall absolut außer Frage gestellt werden kann. Und oh wunder: Wir werden diese Türen auch in unserem neuen &quot;&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0094407/&quot;&gt;Trulleberg&lt;/a&gt;&quot;-Studio verwenden.</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://joshuablog.twoday.net/topics/Zur+Altware&quot;&gt;Zur Altware&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Josh Benjamin</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-06T13:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://joshuablog.twoday.net/stories/2480394/">
    <title>Umzugsfreuden</title>
    <link>http://joshuablog.twoday.net/stories/2480394/</link>
    <description>Große Umzugsaktion bei moggadodde und im Fantastika: Lady Mogga verkündet ihre herzerfrischenden Gedanken &lt;a href=&quot;http://www.moggadodde.de/&quot;&gt;ab sofort bei Wordpress&lt;/a&gt; und ich darf in Zukunft meine feingeistigen Verkaufsgespräche im Erdgeschoss unseres Hauses tätigen. Zuvor steht natürlich noch eine Schweißtreibende Umbau- nebst Umzugstaktion an, bei der die Hifi-Abteilung und die hübsche Weißware mit ihren Haushaltsgeräten aneinander vorbeischleichen und still und heimlich die Plätze tauschen. Wir gehen runter, die gehen rauf. Super.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders hervorheben möchte ich hierbei das neue Hifi-Studio, in dem wir weitaus weniger Platz haben werden als in dem Alten. Und zu allem Überfluss steht auch noch eine fette Säule an einer der ungünstigsten Stellen, die man sich für eine Vorführung von Lautsprechern nur vorstellen kann. Mir wurde jedoch erklärt, das sei Konzept. Ja und Amen, muß ich da wohl sagen. Wir sind ja schließlich nur ´ne dumme Kette bei der ja offiziell niemand kauft. Manchmal kann man sich auch vorstellen, warum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits werden wir optisch auf vordermann gebracht und in so oberflächlichen Zeiten wie diesen, wird das sicherlich von Vorteil sein. Alle Fantastika´s sollen gleich steril aussehen, wie so´n McDonalds. Ganz hübsch ist das. Das einzigste, was nicht mehr so hübsch sein wird, sind vermutlich die enttäuschten Gesichter der Fantastika-Besatzung, die gerade herausgefunden hat, dass die Zentrale demnächst sogar über die Pinkelpausen entscheiden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hübsche Säule in dem knackigen Bretterverschlag der bald unsere hochwertigen Hifi-Geräte beheimatet, wird von uns mit hellen Holzpanelen veredelt und mit Halterungen für Hifi-Zeugs bestückt. So wird dass schwertragende Objekt doch noch irgendwie ein wenig optische Integration erfahren. Doch Freunde werden wir sicherlich nie, obwohl ich ihm zu Gute halten muß, das es die Decke hervorragend davon abhält, auf mich hernieder zu stürzen. Doch wenn das mit der Zentralisierung in dieser sinnlosen Form weitergeht, werde ich das herabstürzen der ersten Etage schneller herbeisehnen, als mir lieb sein dürfte.</description>
    <dc:creator>Josh Benjamin</dc:creator>
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